Die ersten Tage… Kein Stress, kein großes Programm – einfach ankommen und mich in den neuen Rhythmus einfinden. Auch im Lulatsch gibt’s noch eine kleine Eingewöhnungsphase: Irgendwie liegen die Sachen ständig woanders, und ich frage mich jedes Mal, wer die wohl umgeräumt hat. 😄

Überraschend gut geschlafen. Eine Straße hinter der „Hauptstraße“ – und trotzdem, fast schon beängstigend, ruhig.
Trotzdem war ich kurz vor 5 Uhr wach und fuhr zurück zum Parkplatz oberhalb des Meeres. Da lachte noch das Sportgerät und wartete geduldig auf mich. Also erstmal eine kleine Runde laufen, ein bisschen dehnen und zum Schluss wenigstens ein paar Klimmzüge – langsam angehen lassen, will den Körper ja nicht schocken. 😄 Nach den letzten Tagen fast nur im Sitzen merkt man das doch ziemlich. Das Ganze fand noch in nächtlicher Dämmerung unter einem Sternenhimmel statt. Danach gab’s Tee und zum Sonnenaufgang meine Haferflocken mit allerlei Zeug, das da so bei mir reinkommt. 😉
Gegen 8 Uhr habe ich mich dann auf den Weg gen Westen gemacht. Nächstes Zwischenziel: Barcelona. Und wie lernt man eine Stadt und ihre Einheimischen am besten kennen? Klar – auf den Stadtautobahnen im morgendlichen Berufsverkehr! 😂

Mein eigentliches Ziel war Tarragona, wo ein Park4Night-Parkplatz lockte – und der hielt, was er versprach. Direkt vor mir der Strand mit einer Strandbar (inklusive Toilette!), Strandduschen und ein „Mercadona“ in Laufweite. Klingt doch gut! Ich wollte hier eigentlich zwei Nächte bleiben, doch als es zum Feierabend der Einheimischen voller wurde, entschied ich mich kurzerhand um: Die Nacht verbrachte ich 300 Meter von der Platja de La Pineda (Vila-seca) – wieder super ruhig genächtigt. 🙂
Der nächste Tag startete grau, also kurz den Calisthenics-Bereich am Strand genutzt, dann weiter zur Cala Crancs – Stranddusche, Frühstück, fertig. Als der Regen einsetzte, zog ich weiter nach Peñíscola. Keine Ahnung, wie der Name der Stadt entstanden ist (ich hab’s sicherheitshalber nochmal gegoogelt 😅), aber sie diente als Kulisse für einige Filme, unter anderem Game of Thrones.
Aktuell sitze ich direkt am Meer, kredenze spanischen Schinken und schreibe euch diesen Text. Mein Plan? Nach einem kurzen Napp geht’s weiter – wohin? Natürlich weiter gen Westen.
PS: Beim Tanken hatte ich komischerweise Freudentränen in den Augen… 🥹
PPS: Wenn ich mal ein bisschen Zeit finde, werde ich die Texte teilweise nochmal anpassen und z. B. die Orte verlinken.